BOWL OF THE DAY …

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Romana-Radiccio Salat mit Romatomaten, spiralisierte Zucchini mit  Champignions, Zitrone und Avocadoöl, grüner Spargel mit Tofu und Dill, gebackene Tahini-Aubergine, Kürbiskerne und einem Schuss Apfelessig …

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Rezept des Tages: Miso-Tofu mit zitroniger „Gemüse-Pasta“ und gegrilltem Spargel …

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Mit den ersten warmen Sommertagen steigt bei mir auch wieder die Lust nach „leichten“ Gerichten, die auch spät Abends schnell von der Hand gehen und nach einem heißen Tag nicht mehr so schwer im Magen liegen.

Deftige Winterküche – Adieu! Die Gemüsesaison mit viel frischen Kräutern, Salaten und bunten Kreationen ist endlich wieder angebrochen…

Aktuell habe ich den Spiralschneider wieder für mich entdeckt. Nachdem dieser für lage Zeit eher weniger Beachtung von mir erfahren hat, bin ich nun wieder einmal imregelrechten „Spiralisations-Modus“ ….

In der vergangenen Woche entstanden so einige neue Kreationen in meiner Küche, die ich nun natürlich umbedingt mit euch teilen möchte. Die Erste: Miso-Tofu mit Zitroniger-Gemüse-Pasta und gegrilltem Spargel.

Für 1 Person:

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 200 g Blattspinat
  • grüner Spargel
  • Champignons
  • 100 g Natur-Tofu
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 Stange Zitronengraß
  • Ingwer
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 TL Miso-Paste
  • natürliche Kürbiskerne
  • Knoblauch
  • Chiliflocken
  • Kokosöl
  • frischer Schnittlauch
  • gemahlene Koriandersamen

Heizt euren Backofen-Grill auf 200° vor und legt ein Backblech mit Papier aus. Schneidet euren Tofu in Würfel, presst diesen zwischen etwas Küchenpapier aus und gebt ihn in eine Schüssel. Mixt die Misopaste mit etwas Wasser, Salz, Pfeffer und einigen Chiliflocken und gebt sie anschließend über euren Tofu. Lasst das Ganze etwas ziehen.

Putzt euren Spargel und die Pilze und breitet sie auf dem Blech aus. Gebt den gepressten Knoblauch, etwas Zitronensaft und Pfeffer darüber und achtet darauf, dass alles gut verteilt ist. Daneben verteilt ihr nun noch euren Tofu. Dann kommt das Ganze für etwa 10 Minuten unter den Grill.

Putzt derweil eure Zucchini und den Spinat. Spiralisiert die Zucchini in eine ausreichend große Pfanne. Gebt dann etwas Kokosöl, das zerkleinerte Zitronengras die geschälte und gewürfelte Zwiebel und den gehackten Ingwer hinzu. Bratet das Ganze kurz an. Schneidet euren Spinat klein und gebt ihn zu den Zucchini-Spiralen.Würzt die „Pasta“ mit Chiliflocken, etwas Miso, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Koriander.Sobald das Gemüse gar ist, richtet ihr es in einem Teller zusammen mit dem Tofu, dem Spargel und den Pilzen an. Toppt das Ganze zum Schluss mit dem frischen Schnittlauch und gebt nach Belieben Kürbiskerne darüber …. und …. lasst es euch schmecken!

FOOD INSPO: Harissa-Aubergine, Miso-Tofu und andere Köstlichkeiten …

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Ihr kennt das bestimmt. Die Woche neigt sich dem Ende zu und die letzten Leckereien sind vor dem Start in das Wochenende noch auf der Suche nach ihrem Sinn des Lebens. Da ich ein ein großer Verfechter der „Resteverwertung“ bin, erhalten auch solche Überbleibsel bei mir immer noch ein würdiges Ende. Wie z.B. diese hier gestern Abend.

Entstanden ist dabei eine bunte Mischung aus gefüllter Aubergine, gebackenem Miso-Tofu und Champignons, Chili-Spinat und leckeren Zucchini-Nudeln mit Kokosöl und Zitrone.

Ein Rezept braucht es hierzu denke ich nicht (es sei denn, es wird gewünscht?). Ansonsten soll euch dieser Post einfach eine Anregung sein. Essen muss ja nicht immer kompliziert sein. Einfach ein paar leckere Zutaten simpel miteinander kombinieren und möglichst natürlich genießen. Zusammen ergeben sie manchmal größere Genussmomente als jedes andere,kompliziert zubereitete Rezept.

… und das schöne ist. Nichts wird dabei verschwendet!

Rezept des Tages: Leichter Tofu-Gemüse-Gratin …

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Für 2 Personen:

Für die Tofu-Masse:

  • 400 g Seidentofu (leicht ausgepresst)
  • 3 EL Kokosmehl
  • 3 EL Mandel- oder Sojamilch
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 Knoblauchzehe
  • opt. 1 TL gemischte Kräuter
  • Salz/Pfeffer

Für den Gratin:

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 200 g Blumenkohl
  • 150 g Mini-Champignongs (frisch oder aus dem Glas)
  • 200 g frischer Spinat
  • 1/2 TL frisch gemahlene Koriandersamen
  • Chiliflocken
  • Salz/Pfeffer
  • Kokosöl
  • Würz-Hefeflocken

 

Heizt zuerst euren Backofen auf ca. 200° vor. Fettet 2 kleine Gratinförmchen mit etwas Kokosöl ein und stellt sie bereit.

Für die Tofu-Masse gebt ihr alle Zutaten in eine kleine Rührschüssel, presst eure Knoblauchzehe dazu und schmeckt die Masse nach Belieben mit den Gewürzen ab.

Entfernt die Enden eurer Zucchini und hobelt sie mit einem Gemüsehobel in dünne Scheibchen oder Streifen. Legt damit die Böden eurer Förmchen aus, sodass diese vollständig bedeckt sind. Zerteilt den Blumenkohl in feine Röschen und stellt diese bereit. In einer Pfanne erhitzt ihr etwas Kokosöl und bratet die Zwiebel leicht glasig an. Gebt die Blumenkohlröschen hinzu und gart sie bissfest. Fügt dann die Champignons, sowie den gewaschenen und zerkleinerten Spinat dazu. Bratet alles zusammen kurz an und würzt das Gemüse mit dem Koriander, den Chiliflocken, Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss sollte euer Gemüse noch schön knackig sein.

Nehmt dann die Pfanne vom Herd und verteilt das Gemüse auf die beiden Formen. Gebt die vorbereitete Tofumasse darüber und vermengt beides gleichmäßig miteinander. Zum Schluss könnt ihr das Ganze nochmal mit frisch gemahlenen Pfeffer und Salz bestreuen.

Schiebt eure Formen für ca. 15 Minuten in den aufgeheizten Ofen und wartet, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Sobald eure Gratins fertig sind, nehmt ihr sie aus dem Ofen, lasst sie kurz abkühlen und bestreut sie mit ein paar Hefeflocken. Heiß mit einer großen Schüssel grünem Salat servieren und schmecken lassen!

Für weitere Rezeptideen … besucht doch auch mal meinen Food-Blog LoveVeganFood

HEALTH TIP: 6 (leckere) vegane Proteinquellen

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Als Veganerin werde ich häufig gefragt, wie ich denn ganz ohne den Konsum von tierischen Produkten und trotz der hohen sportlichen Aktivität meinen täglichen Proteinbedarf decke.

Nun, um ganz ehrlich zu sein ist das einfacher als viele vielleicht glauben …
Um euch zu zeigen, wie auch ihr von pflanzlichem Protein profitieren könnt, habe ich euch hier meine favorisierten Top 6 Quellen vorgestellt:

1.) Grüne Erbsen

Nichts einfacher als das, oder ? Mit einer Tasse der kleinen Grünlinge erhaltet ihr bereits gute 8 g Proteine die euch bei der Regeneration eurer Muskeln unterstützen. Das entspricht in etwa der gleichen Menge Kuhmilch.

2.) Bohnen

Bohnen gibt es in vielerle Varianten … und jede davon hat einen festen Platz in meiner Ernährung. Ganz egal ob schwarze, weiße, grüne, Pinto, Wachtel-, oder Kidney-Bohnen. Jede kommt mit ihrem ganz eigenen, individuellen Geschmack daher und liefert pro Tasse im Schnitt gute 13 g hochwertiges Protein!

3.) Kichererbsen

Was wäre mein Leben nur ohne Kichererbsen? Sie spielen in besonders vielen meiner täglichen Rezepte eine bedeutende Hauptrolle und erfreuen mich dabei (neben ihrem leckeren Geschmack!) auch noch mit stolzen 14 g Protein pro Tasse! Sie sind zudem besonders reich an gesunden Ballaststoffen! Probiert sie auf jeden Fall geröstet und scharf gewürzt auf eurem nächsten Salat!

4.) Tempeh und Tofu

Sojaprodukte spielen in der veganen Küche natürlich stets eine große Rolle – nicht zuletzt aufgrund ihres hohen Proteingehalts. Tempeh und Tofu können hierbei mit beachtlichen 15 – 20 g pro halbe Tasse überzeugen. Viele, die sich zum ersten Mal an die Zubereitung trauen sind mit dem Ergebnis häufig nicht zufrieden. Nur Mut! Richtig mariniert und gewürzt sind sie eine echte Delikatesse und stehen bei mir so gut wie täglich auf dem Speißeplan!

5.) Edamame

Keine Lust auf Tempeh, Tofu und andere Fertigprodukte ? Dann genießt die Sojapower doch gleich in ihrer puren Form! Edamame sind nichts anderes als Sojabohnen. Ihr könnt sie direkt aus der Schote gepellt genießen und erhaltet dabei gleichzeitig gute 20 g Protein pro Tasse! Ein echter Leckerbissen!

6.) Seitan

Seitan ist für viele Nicht-Veganer sicherlich ein neuer Begriff. Dabei handelt es sich um Weizengluten das aus Mehl „ausgewaschen“ wurde und anschließend weiterverarbeitet wurde. Pro halbe Tasse überzeugt es mich immer wieder mit stolzen 26 g Protein! Auf meinem Blog finden Neulinge unter euch zahlreiche Rezepte, wie ihr diesen veganen Leckerbissen zubereiten könnt. Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

Rezept des Tages: Thai-Tofu mit Pak Choi

Thai-Tofu mit Pak Choi

Für 2 Personen:

  • 200 g Tofu
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 große rote Zwiebel
  • 400 g Pak Choi
  • 15 g Ingwer
  • 1 TL Zitronengras-Paste
  • 2 EL Teriyaki-Soße
  • 2 TL Kokosöl
  • 1/2 rote Chilischote
  • 1-2 frische Korianderblätter
  • Salz und Pfeffer

Für die Marinade:

  • 1 EL Sriracha-Soße
  • 2 EL Sojasoße
  • 1/4 TL gemahlener Koriander
  • Salz und Pfeffer

Einige Stunden bevor ihr das Gericht zubereiten wollt, solltet ihr den Tofu in der Marinade einlegen. Schneidet dazu den Tofu-Klotz in mehrere Scheiben und presst diese zuerst einige Male zwischen mehreren Lagen Küchenpapier aus. Mischt alle Zutaten der Marinade in einer ausreichend großen Tupperdose zusammen, schneidet die Tofuscheiben in mundgerechte Stücke und gebt sie hinein. Achtet darauf, dass der Tofu schön gleichmäßig mit der Soße bedeckt ist und lasst ihn im Kühlschrank ziehen.

Für die Zubereitung schält ihr zuerst die Zwiebel und den Ingwer. Schneidet die Zwiebel in dünne Streifen und hackt den Ingwer in feine Würfelchen. Nehmt euren Wok (oder eine große Pfanne) zur Hand und erhitzt 1 TL des Kokosöls darin. Fügt die Zwiebelstreifen und Ingwerstückchen hinzu und dünstet sie kurz an. Schält die Karotte und schneidet sie ebenfalls in längliche Streifen. Entfernt die obersten Blätter-Enden eures Pak-Chois und schneidet ihn ebenfalls klein. Gebt nun die Möhre, den Pak Choi und die fein geringelte Chilischote in den Wok und bratet alle Zutaten scharf an.

Erhitzt gleichzeitig das restliche Kokosöl in einer zweiten Pfanne und gebt eure marinierten Tofu-Würfel hinein. Bratet sie unter ständigem Wenden scharf an, bis sie goldbraun sind.

Löscht das Gemüse im Wok mit der Teriyaki-Soße ab und gebt die Zitronenpaste, den fein gehackten Koriander und ausreichend Salz und Pfeffer hinzu. Vermengt das Ganze nochmals gleichmäßig miteinander und lasst es für eine weitere Minute ziehen.

Richtet das Gemüse zum Schluss auf euren Tellern an und toppt es mit den heißen Tofu-Würfeln ….lecker ! 🙂 Lasst es euch schmecken!